menpoint ist:

,menpoint

Seit Februar 2013 besteht die Gruppe .menpoint für schwule und bisexuelle Männer, die eine nichtkommerzielle Kommunikationsmöglichkeit abseits der Kneipenszene anbietet. Wir sind kein Verein und erheben keine Mitgliedsbeiträge, treffen uns 14täglich montags um 19Uhr – interessierte Männer sind willkommen!

Unter dezent zurück genommener Leitung durch Olaf organisieren wir uns aus uns selbst heraus. Wir stellen gemeinsam Halbjahresprogramme auf, so dass jeder Gruppenabend unter einem Thema steht.

Schwerpunkte, die wir möglichste abwechselnd einsetzen, sind:
 Diskussionen schwul-/ bi-relevanter Themen, zu denen wir z.T. externe Gäste einladen
(Bsp.: Kirche und Schwulsein/ Schwulsein im Alter/ schwule Väter/ Diskriminierungen/ Kasseler Kneipenszene (mit Gast Uwe Lengen)
 Einander besser kennen lernen/ Potentiale der Mitglieder durch eigene Beiträge nutzen (´Lebensbegleiter´ → Lieblingsliteratur und –musik vorstellen, ´El Fantadu´, Tanzkurs, Partner Shiatsu, ´Traumreise´, Autorenlesungen)
 aktuelle öffentliche oder private Themen (CSD, Teilnahme an Demos/öffentliche Auftritte, Solidarität, Probleme von Mitgliedern)
 Unterhaltsames und gemeinsame Aktionen (DVD- und Spieleabende, gemeinsames Kochen oder Backen (und Verzehr), Feuerzangenbowle, kleine Wanderungen, gemeinsame Restaurantbesuche, Schwimmbad- und Saunabesuche, Theater und Veranstaltungen)

Wegen aktueller Problemstellungen oder aus organisatorischen Gründen verursachter Notwendigkeit stellen wir ggf. das Programm kurzfristig um.

Da wir eine „offene“ Gruppierung sind, schwankt die Teilnehmerzahl, aber etliche „Stammteilnehmer“ versäumen selten einen Treff, so dass wir im Durchschnitt ein gutes Dutzend sind. Innerhalb der Gruppe herrscht eine überraschende Heterogenität (außer bei der Alterszusammensetzung; das Durchschnittsalter hat sich im Laufe der Zeit nach oben verlagert). Wir sind und bleiben Individualisten, unterliegen keinen Gruppenzwängen, respektieren und achten einander, begegnen uns offen und anteilnehmend bei einer erstaunlich erfreulichen Redekultur.

Im Laufe der gut drei Jahre sind einige „Erfolge“ zu beobachten: Zugehörigkeit und Geselligkeit bewirken ein „Heimatgefühl“, Freundschaften entstehen, das Selbstbewusstsein und –wertgefühl wächst, Ängste werden geringer oder abgebaut, aus persönlicher Anteilnahme entwickeln sich Hilfsangebote, Einsame und Scheue nehmen stärker „am Leben“ teil.